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1. Platz - Wohnen an der Ahrensfelder Chausse

Leitidee für den Entwurf des neu zu entwickelnden Areals ist die städtebauliche Vermittlung zwischen den unterschiedlichen Maßstäben der dem Projektgebiet gegenüberliegenden fünf bis zehn geschossigen Wohnzeilen, den sich im Westen befindlichen ein- bis zweigeschossigen Einfamilienhäuser und der viergeschossigen geschlossenen Straßen begleitenden Bebauung mit den dahinterliegenden zweigeschossigen Reihenhauszeilen.


Öffentlicher Raum

Die öffentlichen Freianlagen werden robust, kosten effizient und dennoch mit hohem Gestaltungsanspruch vorgesehen. Kombinierbare Funktionen werden zusammengeschaltet – so entsteht eine zentrale Verbindungsachse im shared space Gedanken. Die bestehende Pappelallee wird in großen Teilen erhalten und ins Gesamtkonzept integriert.

Großzügige Quartiersplätze laden die Nutzer zum Verweilen ein und bieten vielfältige Nutzungsoptionen. Naturnahe Spielbereiche ergänzen das Angebot auf dezente Art und Weise.


Halböffentlicher Raum

Süd-westlich und Nord-östlich werden die Vorgärten entsprechend dem Hochparterre im Inneren auf das entsprechende Niveau angehoben. So entstehen angenehme, halbprivate Bereiche, die multifunktional genutzt werden können und gleichzeitig sehr pflegeleicht sind. Durch den Höhenversprung entsteht auf beiden Ebenen ein angenehmes Raumgefühl. Geschickt können die Abfallbehälter im Höhenversprung integriert werden.

Nord-westlich bilden dich die Punkthäuser als Wohngebäude im Park ab. Der halböffentliche Freiraum ist sehr durchgrünt und pflegeleicht geplant. Zurückhaltende Schlenderwege verbinden die Eingänge mit der Umgebung und kreieren spannungsvolle Raumabfolgen und Treffpunkte für die Nutzer. Abfallbehälter werden sinnig entlang der Pappelallee angeordnet.

Fahrradstellplätze sind jeweils in unmittelbarer Nähe zum Eingang angesiedelt.


KITA Freifläche

Die Kita Freifläche bildet sich auf der Westseite des Gebäudes ab. Großzügige und naturnahe Spielflächen laden zum Spielen und erforschen ein.

Kleingewerbe

Süd-westlich wird ein leistungsfähiger Parkierungsbereich geschaffen. Der Drive In Schalter des Schnellrestaurants wird integriert. Vor den Gewerbeflächen entsteht eine kleine Vorzone.


Fazit

Die Freiräume fügen sich harmonisch in den Bestand ein. Sinnige Wegeverbindungen und Grünstrukturen werden verbunden und weiterentwickelt. In Summe entstehen spannende und abwechslungsreiche Freiräume, die zum einen logisch mit dem Gebäudeinneren, zum anderen sehr leistungsfähig und optisch ansprechend untereinander verzahnt sind.


Standort

Berlin - Falkenberg

Auslober

HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH

Projektpartner

SWECO GmbH

Jahr

2019

Wettbewerb

1. Preis